Kommunale Integrationskoordinatorin (KIK)

Einrichtung

Die Stelle der Kommunalen Integrationskoordinatorin wurde 2018 beim Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge als Nachfolge der Asyl-Koordinationsstelle auf Anregung durch die Große Kreisstadt Freital vom Kinder- und Jugendhilfeverbund Freital e.V. beantragt und an das Koordinationsbüro für Soziale Arbeit angebunden.

Angebote

Die Stelle der Integrationskoordinatorin fungiert als Schnittstelle zwischen Migranten und Einheimischen in der Stadt Freital, dem Landkreis als Unterster Staatlicher Behörde, der Stadtverwaltung Freital, Unternehmen, sozialen Trägern, Ehrenamtlichen und allen sonstigen in die Integrationsarbeit involvierten Akteuren der Stadt.
Die Sprechstunde am Donnerstag von 14-18 Uhr kann ohne Termin von allen Interessierten genutzt werden. Darüber hinaus ist eine Terminvereinbarung über die Kontaktdaten jederzeit möglich.

Ziele

Eine gute Integration von Migranten nutzt allen und ist eine Voraussetzung für sozialen Frieden in der Stadt.
Integration ist ein langer Weg, der gut begleitet werden sollte. Migranten werden in die schon bestehenden sozialen Strukturen der Stadt eingebunden. Der Förderung von Eigenständigkeit, Mitsprache und Selbstorganisation kommt eine bedeutende Rolle zu.
Die Integrationskoordinatorin fördert die Vernetzung aller Akteure der Integrationsarbeit und initiiert die Entwicklung bedarfsgerechter Angebote.

Teamkompetenzen

Mit ihrer Anbindung an das Koordinationsbüro für Soziale Arbeit kann die Integrations-koordinatorin auf die Netzwerkstrukturen und Kontakte desselben zugreifen, aber auch die Kompetenzen ihrer Kolleginnen in Bezug auf Gemeinwesenarbeit, Hilfe zur Selbsthilfe, Partizipation und bürgerschaftliches Engagement nutzen.
Sie selbst ist Sozialpädagogin mit Zusatzabschlüssen auf den Gebieten der Gewaltfreien Kommunikation, der Krisenintervention und Interkultureller Kompetenzen.

Handlungsgrundlage

Gesetzliche Grundlage für die Stelle der Kommunalen Integrationskoordinatorin ist die Förderrichtlinie "Integrative Maßnahmen" Teil 2 des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration zur Förderung der sozialen Integration und Partizipation von Personen mit Migrationshintergrund und der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Arbeitsansatz

Die Integrationskoordinatorin gründet ihren Arbeitsansatz auf die im deutschen Grundgesetz definierten Grundrechte eines jeden Menschen auf Würde, Gleichheit und freie Entfaltung der Persönlichkeit. Sie stellt sich gegen Ausgrenzung und tritt ein für Toleranz und ein gutes Miteinander aller Bürger der Stadt. Die Herstellung von sozialem Frieden und die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts liegen ihr am Herzen.
Sie arbeitet nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe.